Rotlicht/Infrarotlicht
Rotlicht- & Nahinfrarottherapie – Regeneration durch Lichtenergie
Die Rotlicht- (ca. 630–680 nm) und Nahinfrarottherapie (ca. 800–900 nm) nutzt gezielt Lichtwellen, die tief ins Gewebe eindringen und biologische Prozesse anregen. Im Fokus steht die Photobiomodulation: Photonen werden in den Mitochondrien – insbesondere an der Cytochrom-c-Oxidase – absorbiert, was die zelluläre Energieproduktion (ATP) unterstützt, die Mikrozirkulation verbessert und oxidative Belastung reduziert.Wirkprinzip im Körper
- ATP-Anstieg: Mehr zelluläre Energie für Reparatur- und Regenerationsprozesse.
- Mikrozirkulation: Bessere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gewebe.
- Reduktion von oxidativem Stress: Modulation entzündlicher Mediatoren.
- Tiefenwirkung: Rotlicht wirkt oberflächennah; Nahinfrarot erreicht Muskeln, Sehnen und Gelenke.
Einsatzbereiche (evidenzbasiert)
- Regeneration & Performance: Schnellere Muskelerholung nach Belastung.
- Schmerzmanagement: Unterstützung bei muskulären und gelenknahen Beschwerden.
- Hautgesundheit: Förderung von Wundheilung und Kollagensynthese.
- Durchblutung: Verbesserung der lokalen Perfusion und Gewebestoffwechsel.
- Wohlbefinden: Hinweise auf bessere Schlafqualität und Stressresilienz.
Optimiert für die Heimanwendung
- Kombinierte Wellenlängen: 660 nm (Rot) + 850 nm (NIR) für Oberfläche und Tiefe.
- Flächenhomogenität: Gleichmäßige Bestrahlung für reproduzierbare Effekte.
- Sicherheit: Frei von UV, nicht invasiv, ohne thermische Überlastung.
- Effizienz: Kurze Sessions, geringer Energieverbrauch, lange LED-Lebensdauer.
Anwendung zu Hause – praxisnah
Frequenz: 3–7× pro Woche, je nach Ziel (Erholung/Schmerz/Haut).
Dauer: 10–20 Minuten pro Körperzone; Abstand 10–30 cm zur Paneloberfläche.
Position: Sitzend oder stehend für lokale Areale; liegend für größere Flächen.
Kombination: Nach dem Training oder abends zur Regeneration; auf sauberer, trockener Haut.
Hinweise & Grenzen
- Kein Ersatz für ärztliche Diagnose oder Therapie.
- Bei akuten Entzündungen, Photosensitivität, Schwangerschaft oder Implantaten vorab ärztlich beraten.
- Augenschutz beachten: Nicht direkt in Hochleistungs-LEDs blicken.
